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22.05.09

Das Geschenk des mokuso

Immer wieder einmal stellt sich die Frage nach dem mokuso, nach seinen Inhalten (haha*) und nach seiner Bedeutung.

Hier kommt nun ein Kurzessay: mokuso ist das Geschenk einer Übergangsphase, die uns die Möglichkeit gibt, unsere Welt mit all unseren Problemen hinter uns zu lassen und just diese Probleme auf den Mikrokosmos dojo zu projizieren, um mit den hier erarbeiteten / erkannten Lösungen das tägliche Leben besser zu meistern.

Also, liebe Kommandogeber: das mal gut sacken lassen und vielleicht das nächste Mal dieses Geschenk dankbar annehmen.

(* das wäre jetzt zuviel, aber "loslassen" ist ein gutes Stichwort!)

10.05.09

Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß

Im Mai 1940 sah es in Großbritannien nicht rosig aus: das Land befand sich im Krieg und die konservative Regierung unter Arthur Neville Chamberlain wich einer neuen Allpartei-Koalitionsregierung. Ihr Kopf war niemand anderes als Winston Churchill. Seine Antrittsrede am 13. Mai, die eine seiner berühmtesten ist, drückte die Haltung aus, die er sowohl sich, seiner Regierung als auch dem Volk abverlangte:„I have nothing to offer except for blood, toil, tears and sweat“ („Ich habe nichts zu bieten außer Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß“). Die Extremsituation des Kriegszustandes erforderte diese Konsequenz, eine Mischung aus Arbeit, Verletzung, Verlust und Trauer.

Während sich Nationen eher unfreiwillig einer extremen Belastung aussetzen, nimmt ein Kampfkünstler, der sich ernsthaft mit der von ihm gewählten Kampfkunst beschäftigt und an ihr wächst, diese Extreme als gegeben. Im besten Falle ist ihm vor, zu oder kurz nach Beginn der Übung klar, daß der Weg, den er von nun an beschreiten wird, gepflastert ist mit Plackerei, Erschöpfung, Verletzungen und Frustration. Es ist ein wichtiger Teil seiner geistigen Haltung, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Ausnahmslos jeder Kampfkünstler kommt an Punkte, die all seine körperliche und geistige Widerstandskraft und Ausdauer fordern, um nicht an ihnen zu scheitern. Diese Momente sind die absoluten Schlüsselpunkte in der Entwicklung.

Den Schülern der muto ryu war klar, daß diese Haltung für sie unabdinglich war. Die letzte Prüfung ihrer Ausbildung war das dritte seigan, eine Marathonprüfung mit eintausendvierhundert Zweikämpfen über sieben Tage, die die physischen und psychischen Grenzen der angehenden Schwertkämpfer ausloten sollte beziehungsweise sie hinter diese Grenzen führen sollte. Der erste Kandidat dieser Prüfung war Kagawa Zenjiro. Er erinnerte sich später:"Am ersten Tag begannen die Kämpfe 6 Uhr morgens. Zehn Gegner traten mir gegenüber und bis auf eine kurze Pause zu Mittag, konnte ich mich nicht setzen oder mich meiner Übungskleidung entledigen bis ich gegen 6 Uhr Abends zweihundert Kämpfe absolviert hatte. Dies war fordernd, aber ich war in guter Verfassung. Nichtsdestotrotz sandte Tesshu Sensei am Abend einen Boten mit der Nachricht:" Du läßt nach. Du mußt mehr geben."

Am zweiten Tag entschloß ich mich, alles zu geben, was ich konnte. Tesshu Sensei instruierte meine Gegner, kein Mitleid zu zeigen. Zum Nachmittag hin litt ich unter großer Ermüdung. Irgendwie absolvierte ich die geforderten 200 Kämpfe und humpelte heim. Meine Beine waren so geschwollen, daß ich kaum aufstehen konnte, um die Toilette aufzusuchen. Gegen Ende des dritten Tages stolperte ich durch das dojo, gerade noch in der Lage zu stehen. Gerade zu diesem Zeitpunkt kam ein ehemaliger Schüler ins dojo, ein Mann, der bekannt war für seine unfaire Taktik und nichts lieber tat, als seine Gegner ernsthaft zu verletzen. Mein Schmerz und meine Erschöpfung wichen; ich konzentrierte mich vollständig auf meinen verschlagenen Gegner.. Selbst, wenn er mir den Schädel einschlagen würde, er würde ebenfalls fallen. Mein Schwert hoch über meinen Kopf erhoben war ich bereit, hinüber zu springen, um mit ihm zusammen zu treffen, als Tesshu Sensei ausrief:"Exzellent! Exzellent! Hört nun auf!" Ich war verwirrt, weil ich die erforderliche Anzahl Kämpfe noch nicht bestritten hatte, aber Sensei bat mich, nicht darüber nachzudenken und nach Hause zu gehen. Meine Frau half mir am nächsten Morgen auf die Beine. Es regnete, aber ich konnte meine Arme nicht heben, um den Regenschirm zu halten, also legte mir meine Frau eine Decke um die Schultern. Ich ging zur Übungshalle in der Gewißheit, daß dies mein letzter Tag auf Erden werden würde - ich war fest entschlossen, eher zu sterben als das seigan nicht abzuschließen. Als ich ankam, wartete Tesshu Sensei bereits auf mich. "Bereit, weiter zu machen?" fragte er mich. "Ja!" antwortete ich sofort. Zu meiner Überraschung wies mich Sensei an, zu stoppen und ließ die anderen Schüler den Übungstag abschließen." Kagawa hatte den Sinn der muto ryu erfasst und mußte nicht weiter geprüft werden.

Es sollte noch hinzugefügt werden, daß sich diese Prüfung in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts zugetragen hat, also zu einer Zeit, als das Führen eines Schwertes nicht mehr dazu diente, die Unversehrtheit von Leib und Leben zu sichern.

Wie kommt jemand dazu, sich freiwillig solch einer Tortur zu stellen? Oder anders gefragt: warum bevölkern heutzutage Schüler dojos, deren Hauptbeschäftigung oftmals so aussieht, daß sie über mehr oder minder große Wehwehchen jammern? Oder noch anders gefragt: Ist der durchschnittliche Schüler überhaupt bereit, seinen geistigen und körperlichen Ist-Zustand seiner geistigen und körperlichen Entwicklung unterzuordnen?

Nehmen wir mich selbst als Beispiel: ich war physisch nie sonderlich stark. In meinem rechten Knie ist kaum noch Knorpelmasse vorhanden, in meinem linken Knie fehlt der Innenmeniskus und das innere Kreuzband ist auch hin. Mein rechtes Bein ist mehr als einen Zentimeter kürzer als sein linkes Pendant. Ich trage einen Keil im Schuh, da sonst der Hüftschiefstand Schmerzen bis in die rechte Schulter hervorruft. Ich trage eine Brille und kann seit kleinauf nicht richtig räumlich sehen. Allein diese Defizite würden mich dazu prädestinieren, ständig Ausreden zu suchen, warum ich etwas nicht tun möchte.

Nun wird gerade das kultiviert, anstatt an diesen Defiziten zu arbeiten. Ich fahre viel Rad, um die stützende Muskulatur auszuarbeiten. Durch das Laufen auf den vorderen Fußballen kann ich den Schiefstand kompensieren. Ich übe ohne Brille, um das fehlende räumliche Sehvermögen mit räumlicher Erfahrung wett zu machen. Das sind Opfer, die ich bringen muß, um an der Übung teilnehmen zu können - ohne zu jammern.

Habe ich schwache Handgelenke, muß ich die Handgelenke stärken. Habe ich einen schwachen Rücken, muß ich ihn stärken. Das gilt für jedes Defizit.

Selbstverständlich bin auch ich nicht gefeit gegen Ermüdung, Verletzung, Frust oder Wut. Aber ich bin bereit, das in Kauf zu nehmen und Opfer dafür zu bringen. Das ist die Haltung, mit der ich mich auf den Weg mache. Ich habe immer noch die Wahl, aufzuhören. Aber ich bin mir von vornherein darüber klar, worauf ich mich da einlasse.

Kagawa-san ist übrigens nur einer von dreien, die das seigan bestritten haben. Ich persönlich ziehe meinen Hut vor diesen Männern und bin doch froh, das nicht tun zu müssen. Aber selbst wenn: ich hätte es ja von Anfang an gewußt...

Das ich Churchill als Aufhänger genutzt habe bedeutet nicht, daß ich den Krieg glorifizieren möchte. Vielmehr ging es mir um das Zitat und das, was es ausdrückt. Wer allerdings glaubt, daß Kampfkunst keine Extremsituation sei, der sollte sich und seine Tätigkeit grundsätzlich überdenken. Kampfkunst ist so extrem, wie das Leben extrem ist.

02.04.09

Über Graduierungen

Graduierungen bringen viele Leute dazu, mehr oder minder qualifizierte Aussagen darüber zu machen. Eine, die mir auch neulich wieder einmal zu Ohren kam ist, daß ein erworbener dan nichts wert sei. Ich finde, dazu muß mal etwas gesagt werden.

Üblicherweise bekommt man eine Promotion zum dan nicht geschenkt. Es gibt zwar durchaus Organisationen, in denen ein höherer Grad verliehen wird, aber das geschieht frühestens ab einem sandan und dann auch erst nach einer eingehenden Überprüfung durch einen Lehrer, der der oberen Ebene angehört. Auch das ist kein Geschenk. Vorausgesetzt ist natürlich, daß der Aspirant schon einige Prüfungen abgelegt und bestanden hat.

Das Prüfungssystem ist klar gegliedert. Im Regelfall beginnt die Laufbahn mit der Aufnahme der Übung. Nach gut einem Jahr, manchmal geht auch mehr oder weniger Zeit ins Land (abhängig von Talent und Fleiß des Einzelnen) und die erste Prüfung steht ins Haus. Das ist immer eine kyu-Prüfung. Je nach Schule ist das der zehnte, fünfte oder selten der erste kyu. Erst nach dem bestandenen ersten Schülergrad kann man zu einer dan-Prüfung zugelassen werden. Die Zeitspanne bis dahin ist ebenfalls variabel. Eins jedenfalls steht immer vor einer Prüfung: harte Arbeit. In jeder Prüfung wird zumindest ein dem Level angemessenes technisches Niveau gefordert, das sich der Schüler erarbeiten muß. Das ist die Anforderung.

Wenigstens kann so gesagt werden, daß die jeweilige Graduierung ein Spiegel des technischen Verständnisses der Kampfkunst ist. Je höher der Grad, desto umfangreicher auch die Kenntnis.

Bei dan-Graden gibt es die Besonderheit, das die Inhaber oft selber Lehrer oder auch Assistenzlehrer sind. Sie geben ihr erworbenes bzw erarbeitetes Wissen an die Schüler weiter und lernen dabei selbst noch. Sicherlich kann man anhand der Graduierung nicht auf die Tiefe des Verständnisses schließen, die abhängig vom Einzelnen eh variiert, aber kann man wirklich sagen, der Rang sei wertlos?

Ich finde so eine respektlose Aussage in einem dojo unpassend, da sie pauschal jeden Lehrer herabsetzt. Diejenigen, die so eine Niveaulosigkeit propagieren, sollten nicht versuchen, sich damit zu profilieren. Es könnte sein, daß jemand ihre Kenntnisse und ihr Verständnis abklopft. Das Ergebnis könnte erschreckend und beschämend sein. Es wäre besser, den Mund zu halten und es besser zu machen, baka!

Die Graduierung hat immer den Wert der geleisteten Arbeit, mit allen Konsequenzen: Verletzungen, Blutblasen, Rückschläge...was ist daran wertlos?

Denkt mal darüber nach.

05.02.09

Toyama ryu iaido

01.02.09

Rückschnitt

Gefühlt ist der Winter ja nun fast vorbei und allenthalben macht sich die Frühlingsvorbereitung breit, so auch bei mir. Zur Zeit verwende ich viel Aufmerksamkeit auf meinen bonsai.

Es ist kein besonders guter oder wertvoller kleiner Baum. Ich habe ihn zu meinem vierzigsten Geburtstag geschenkt bekommen und begehe seitdem mit ihm den Anfangspfad dieser faszinierenden Kunst. Ich habe nämlich von bonsai bisher wenig Ahnung. Aber zum Glück ist das kleine Bäumchen sehr robust und hat sehr viel Geduld mit mir.

Im letzten Jahr habe ich ihm erst einmal frische Erde spendiert. Ich wußte ja nicht, wie lange er schon in seiner Schale ausharrte, da empfand ich das als nötig, zumal ich nun einen Startpunkt habe, wann ich die Erde wieder austauschen muß. Und da der Baum von Mai bis September auf dem Balkon stand, dankte er es mir mit einem schönen kräftigen Wuchs.

Da ich nun über den letzten Sommer sehr gut beobachten konnte, wo und wie die frischen Blätter und Äste austreiben, überdenke ich nun den Rückschnitt. Schließlich soll mein bonsai nicht unkontrolliert wuchern sondern ein Bild der Harmonie und der Schönheit werden. Unkontrollierter Wildwuchs würde unter Umständen nicht mehr rückgängig zu machen sein.

Kampfkünstler, die Ewigen Schüler, sind den bonsai da sehr ähnlich. Auch sie benötigen einen regelmäßigen Rückschnitt, damit die frischen Triebe nicht unkontrolliert wuchern. Auch bei ihnen ist es sehr schwer, vielleicht sogar unmöglich, den unkontrollierten Wildwuchs rückgängig zu machen.

Wäre es nicht für jeden Schüler von Vorteil, wenn er sich zu Beginn des Jahres Gedanken über seine Auswüchse und seinen nötigen Rückschnitt machen würde? Denn auch Kampfkünstler, auch wenn deren Kunst unterschwellig gewalttätig ist, sollen einmal ein Bild der Harmonie und Schönheit werden.

30.01.09

Der tiefere Blick

Wer sich aktiv am Kampfkunstgeschehen beteiligt und seiner Passion auch schon einmal reisend nachgeht, der wird sich immer mal wieder geärgert haben, daß seine geistige Aufnahmekapazität sehr limitiert ist. Bei Seminaren mit sehr guten Lehrern ist der hintergründige Informationsfluß oft der derart groß, daß man als Schüler meist nur einen Bruchteil behält und davon, weil die Zusammenhänge mit der Zeit verloren gehen, auch nur ein weiterer Bruchteil einigermaßen verstanden wird.

Gerade im amerikanischen Raum bemerkt man immer wieder Schüler, die sich während der Vorträge der Lehrer seitenweise Notizen machen. Manch einer bemüht sogar ein Diktiergerät, was allerdings bei den Voraussetzungen in einer Halle nicht mit guter Tonqualität belohnt wird. Der Hall überdeckt vieles und selbst leiseste Geräusche in der näheren Umgebung lassen Halb- oder auch ganze Sätze verschwinden. Das Endergebnis ist somit nahezu zu einhundert Prozent unbefriedigend.

Das es auch professioneller geht beweist Christopher Curtis sensei, Chief Instructor der Hawaii Ki Federation und offizieller Advisor für Deutschland und die Niederlande. Seine Exkurse über die Hintergründe und elementaren Wesenszüge der Kampfkunst werden schon seit einigen Jahren als Transkriptionen auf der Homepage der Hawaii Ki Federation veröffentlicht und somit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Das lädt natürlich zum wiederholten Nachlesen, Nachdenken und Nachfragen an.

Da aber selbst das Nachlesen im Internet oder aufwändige Herunterladen und Ausdrucken der Texte ein unangenehmer Aspekt ist, erschien 2007 das Buch "Letting go", welches 23 der wichtigsten Texte in einem Buch versammelt. Von dem Untertitel "Talks on Aikido" sollte man sich nicht verunsichern lassen. In vielen Kapiteln wird klar, daß es sich bei der Kampfkunst nur um den Bus handelt, den man auf dem Weg zu nehmen beschlossen hat.

Wer sich tatsächlich tiefer mit Kampfkunst beschäftigt wird hier eine wahre Schatzkiste an Wissen finden, die viele Aspekte aus Kampfkunst und ihrer Verbindung zum Leben selbst offenbart. Dieses Buch ist einer meiner Favoriten!

Beziehen kann man "Letting go" auf Seminaren der



oder direkt über die Homepage der



Hier einfach unter dem Menüpunkt "Products" nachsehen. Unter "Transcripts" kann man auch Leseproben und weitere Texte nachlesen.

Christopher Curtis "Letting go - Talks on Aikido"
MAKS Publications
306 Seiten, ISBN 978-0-9655021-0-8
Preis US$ 25.- (zuzüglich Porto) / EUR 25.-

29.01.09

Wer viel fragt...

Ich muß es ja zugeben: eine ganze Zeit lang war auch ich begeisterter Nutzer der Dienste, die so im Internet angeboten werden. Auch ich war in Foren angemeldet und habe in manch einem fleißig mitgelesen und -geschrieben. Mittlerweile habe ich festgestellt, daß es ziemlich nutzlos ist, sich damit zu beschäftigen.

In der Regel sucht man Informationen oder möchte sie austauschen. Da sind Kampfkünstler nicht anders als gewöhnliche User. Fragt sich nur, ob diese Informationen auch für den, der sie sucht oder erfragt, von Nutzen sind. Hier einmal ein Beispiel:

Vor ein paar Jahren fand ich eine Anfrage eines Schülers der muso shinden ryu in einem Forum, der sich sein erstes Schwert zulegen wollte. Immerhin kam er auf die Idee, nach der richtigen Länge zu fragen. Bei einer Körpergröße vom 180 Zentimetern kann man davon ausgehen, daß sein iaito irgendwo zwischen 2.6 und 2.7 shaku liegen sollte. Das hört sich im ersten Moment recht lang an, leuchtet aber ein, wenn man sich mit korrekter Körperarbeit besonders beim saya biki und beim noto beschäftigt! Diese Information bekam der Fragende auch. Es meldete sich schließlich ein Schüler der tenshin shoden katori shinto ryu zu Wort, der tatsächlich eine 2.4 shaku-Klinge als ausreichend hielt.

Um das richtig zu verstehen: die Aussage des katori shinto ryu-Mannes ist ja nicht verkehrt - bezogen auf seine Schule. Im Bezug auf die muso shinden ryu ist die Aussage unnütz. In dieser ryu ist man unabdinglich auf die richtige Klingenlänge angewiesen, so man denn diese Schule korrekt erlernen und praktizieren möchte!

Und so setzt sich dann alles fort. Schüler der verschiedensten Schulen versorgen sich auf diese Weise mit unnützem und/oder falschem Wissen. Mit diesen Tatsachen müssen sich dann die Lehrer in den dojo herumschlagen und -ärgern.

Letzten Endes gibt es nur eine Instanz, der man die richtigen Fragen stellen kann: den sensei! Er weiß alles, was sein Schüler wissen muß. Er hat sein Wissen von seinem Lehrer, der wiederum von seinem und so weiter.

Wer viel fragt, bekommt viel Antwort. Wichtig ist, von wem!